Miradouros - Aussichtspunkte auf der Insel Madeira

Immer wieder werde ich von Urlaubern gefragt, wo man die schönsten Ausblicke auf Madeira findet. Meine Antwort lautet fast immer: an einem der vielen Miradouros.

Das portugiesische Wort „Miradouro“ bedeutet Aussichtspunkt – und genau davon besitzt Madeira einige der spektakulärsten in ganz Europa. Hoch über den Steilküsten, auf den Gipfeln der Berge oder mit Blick auf grüne Täler eröffnen sich Panoramen, die man so schnell nicht vergisst.

Auf dieser Seite stelle ich Ihnen meine 16 persönlichen Lieblings-Miradouros auf Madeira vor. Jeder dieser Aussichtspunkte bietet einen ganz eigenen Charakter: von dramatischen Küstenlandschaften über beeindruckende Bergkulissen bis hin zu versteckten Fotospots abseits der bekannten Touristenrouten.

Egal ob Du Madeira zum ersten Mal besuchst oder die Insel bereits kennst – die Aussichtspunkte gehören für mich zu den schönsten Sehenswürdigkeiten Madeiras und sollten auf keiner Rundreise fehlen.

Der Ausblick vom Miradouro da Pináculo ist sogar zu einem Motiv meiner Postkarten Kolletion geworden. Da ich nur wenige Meter entfernt wohne, war es für mich ein Einfaches, des richtigen Zeitpunkt der Abendstimmung zu treffen.

Welches ist Dein Lieblings-Ausblick auf Madeira?
Miradouro do Pináculo
Eine der höchsten Steilklippen Europas (580 Meter). Sie bietet eine spektakuläre Glasboden-Aussichtsplattform (Skywalk). Auch bei bewölktem Wetter ein extremer Ausblick auf Funchal im Osten.

Wenn du das absolute Wahrzeichen Madeiras und einen der spektakulärsten Aussichtspunkte weltweit erleben willst, ist der Miradouro do Cabo Girão ein absolutes Pflichtziel auf deiner Reise. Die weltberühmte Klippe liegt im Süden der Insel nahe Câmara de Lobos und ragt stolze 580 Meter fast senkrecht aus dem Atlantik empor. Das absolute Highlight ist der gläserne „Skywalk“: Auf dieser transparenten Plattform spürst du puren Nervenkitzel, während du durch den Glasboden direkt in den tiefen Abgrund und auf die tosenden Wellen blickst. Nichts für schwache Nerven!

Die Anreise ist hervorragend ausgebaut. Du erreichst den barrierefreien Spot bequem mit dem Mietwagen, dem Taxi oder mit Tourbussen und vor Ort gibt es einen großen Parkplatz sowie Cafés und Souvenirshops.

Von der Plattform reicht der phänomenale Panoramablick über das malerische Fischerdorf Câmara de Lobos, die Bucht von Funchal und die winzigen, terrassierten Felder direkt am Fuße der Steilwand.

Mein Tipp: Komm am späten Vormittag für beste Sichtverhältnisse oder zum Sonnenuntergang für eine magische Lichtstimmung.

Der reguläre Eintritt für den Skywalk liegt aktuell bei 3 bis 5 Euro für Erwachsene. Mehr Details auf unserer Einzelseite zum Cabo Girão.
Stacks Image 367

Miradouro do Pináculo

Wenn du nach dem absolut klassischen Fotomotiv suchst, das du von unzähligen Postkarten und Reiseführern kennst, ist der Miradouro do Pináculo ein absolutes Pflichtziel auf deiner Madeira-Reise. Der weltberühmte Aussichtspunkt liegt im Osten von Funchal in der Gemeinde São Gonçalo auf einer markanten Klippe in rund 283 Metern Höhe.

Von diesem exponierten Felsvorsprung aus genießt du die vielleicht ikonischste Perspektive der gesamten Insel: Du blickst perfekt entlang der geschwungenen Küstenlinie über das gesamte Stadtgebiet, den Hafen und die unendliche Weite des tiefblauen Atlantiks.

Die Anreise ist denkbar komfortabel. Der Spot liegt direkt an der historischen Küstenstraße Rua de Carlos Pestana Quintal (ehemals ER101) und verfügt über ein paar wenige Parkplätze direkt an der Plattform. Auch die lokalen Buslinien aus dem Stadtzentrum halten praktisch direkt vor Ort.

Mein Tipp: Komm am späten Nachmittag hierher, um den Sonnenuntergang zu erleben. Wenn die Sonne langsam hinter dem fernen Kap Cabo Girão im Meer versinkt und die Lichter von Funchal nacheinander wie kleine Diamanten zu funkeln beginnen, ist die Atmosphäre purer Zauber.

Da ich unweit selber wohne, habe ich natürlich auch schon eine Postkarte mit diesem genialen Motiv für Euch erstellt.
Stacks Image 392

Miradouro Vale das Neves

Weiter oberhalb vom Miradouro do Pináculo liegt dieser Aussichtspunkt. Da dort ein Parkplatz auch für Kleinbusse ist, wird er oft mit Gruppen besucht. Der letzte Aufstieg erfolgt jedoch zu Fuß und bietet Blick nach Westen Richtung Funchal wie auch nach Osten.

Im Gegensatz zu den beiden bekannteren Nachbarspots in São Gonçalo handelt es sich hierbei um ein echtes „Hidden Gem“. Während der Miradouro das Neves direkt an der Hauptstraße liegt und der Palheiro Ferreiro an den eleganten Golfplatz grenzt, liegt dieser Aussichtspunkt inmitten ungezähmter Natur und bietet eine herrlich friedliche Kulisse.

Die Abgrenzung zeigt sich vor allem beim Weg: Du erreichst den malerischen Spot entweder mit dem Auto oder per Bus (Linie 38 bis zur Haltestelle nahe des Miradouro das Neves).

Von dort führt dich ein leichter, rund 20-minütiger Spaziergang über einen idyllischen Naturpfad direkt zum Aussichtspunkt. Der Lohn ist ein phänomenaler, ungestörter Panoramablick über das tiefgrüne Tal und die Bucht von Funchal.

Mein Tipp: Besuche den friedlichen Ort am Nachmittag. Pack dir feste Schuhe für den kurzen Trail ein und genieße die magische Stille, die du an den stark frequentierten Aussichtspunkten der Umgebung so nicht findest. Er ist auch ideal geeignet für ein Picknick und die Abgeschiedenheit zusammen mit dem Ausblick ist ein beliebter Platz für verliebte Paare.
Stacks Image 390

Miradouro das Neves

Wenn du die Bucht von Funchal in ihrer vollen Pracht bewundern möchtest, ist der Miradouro das Neves ein absolutes Highlight für deine Madeira-Reise. Der beliebte Aussichtspunkt liegt im Osten der Inselhauptstadt in der Gemeinde São Gonçalo, unweit des Palheiro-Anwesens, auf einer Höhe von rund 280 Metern. Da er sich direkt an der Flanke des Amphitheater-Beckens befindet, bietet er eine der besten Perspektiven der Insel: Der freie Blick reicht von der historischen Altstadt über den modernen Yachthafen bis hin zum markanten Kap Cabo Girão am westlichen Horizont.

Die Anreise ist denkbar unkompliziert. Du erreichst den barrierefreien Spot in wenigen Minuten mit dem Auto über die Schnellstraße oder ganz entspannt mit den lokalen Buslinien aus dem Stadtzentrum. Vor Ort stehen dir kostenlose Parkmöglichkeiten zur Verfügung.

Mein Tipp: Besuche den Aussichtspunkt unbedingt nach Einbruch der Dunkelheit oder zur Silvesternacht. Wenn die Straßen und Häuser der Stadt im warmen Licht erstrahlen und sich das funkelnde Lichtermeer im Atlantik spiegelt, herrscht hier eine unvergleichlich romantische Atmosphäre.

Miradouro do Palheiro Ferreiro

Wenn du ein elegantes Panorama und eine Oase der Ruhe suchst, ist der Miradouro do Palheiro Ferreiro ein absolutes Highlight für deine Madeira-Reise. Der Aussichtspunkt liegt im Osten von Funchal in der Gemeinde São Gonçalo auf stolzen 500 Metern Höhe. Er befindet sich direkt auf dem geschichtsträchtigen Palheiro-Anwesen, unmittelbar angrenzend an das Fünf-Sterne-Hotel Casa Velha do Palheiro und den weltberühmten Palheiro Golf Club. Von hier oben genießt du eine phänomenale Aussicht über die gesamte Bucht von Funchal und die sich dramatisch an den Berghängen emporziehende Stadtsilhouette.

Die Anreise mit dem Auto oder Taxi vom Stadtzentrum dauert nur etwa zehn Minuten von Funchal aus. Die erhöhte Lage des Aussichtspunkts inmitten von üppigen botanischen Gärten, uralten Seekiefern und dem topgepflegten Rasen des 18-Loch-Championship-Golfplatzes verleiht dem Ort eine einzigartige Atmosphäre.

Mein Tipp: Besuche den Spot am späten Nachmittag. Verbinde den Ausflug mit einem Spaziergang durch die berühmten Palheiro Gardens und genieße den Sonnenuntergang direkt von der Terrasse des Golf-Clubhauses bei einem kühlen Drink.
Stacks Image 433

Miradouro do Véu da Noiva

Wenn du die ungezähmte Schönheit Madeiras suchst, ist der Miradouro do Véu da Noiva ein absolutes Highlight für deine Reise. Der berühmte Aussichtspunkt liegt an der rauen Nordküste zwischen Seixal und Porto Moniz. Von hier aus hast du einen atemberaubenden Blick auf den „Brautschleier-Wasserfall“: Das Wasser stürzt von einer steilen, saftig grünen Klippe direkt in das tiefe Blau des Atlantiks. Dieses Zusammenspiel aus dramatischer Felswand und wildem Ozean verkörpert die Seele der Insel wie kaum ein anderer Ort.

Der Stopp lässt sich perfekt in einen Roadtrip integrieren. Die Aussichtsplattform an der alten Küstenstraße ER101 ist sicher ausgebaut, barrierefrei und bietet einen kleinen, kostenlosen Parkplatz. Vor Ort gibt es zudem einen Souvenirshop und ein Café für eine kurze Pause bei einem traditionellen Poncha. Mein Tipp: Besuche den Spot am frühen Morgen oder bei leichtem Wolkenhimmel. Dann leuchten die Farben besonders intensiv, und du umgehst die Hauptbesuchszeiten der Busse. Pack deine Kamera oder dein Smartphone ein – das Panorama garantiert dir unvergessliche Urlaubsfotos, die deine Liebsten zu Hause staunen lassen.

Miradouro do Ninho da Manta

Der Blick über das Wolkenmeer - im Landesinnern

Wenn du das Gefühl suchst, über den Wolken zu stehen, ist der Miradouro do Ninho da Manta ein absolutes Highlight auf deiner Madeira-Reise. Der spektakuläre Aussichtspunkt, dessen Name übersetzt „Bussardnest“ oder „Adlernest“ bedeutet, liegt direkt am berühmten Wanderweg PR1 Vereda do Areeiro. Von hier aus hast du eine phänomenale Aussicht auf das tiefe Tal der Ribeira da Fajã da Nogueira und die gewaltigen, zerklüfteten Gipfel der zentralen Gebirgskette.

Der Stopp lässt sich perfekt mit einem Ausflug zum dritthöchsten Berg der Insel verbinden, dem Pico do Arieiro, wo du dein Auto auf dem dortigen Parkplatz abstellen kannst. Vom Gipfel aus erreichst du die gut gesicherte Aussichtsplattform nach einer kurzen, aber treppenreichen Kurzwanderung von etwa 15 bis 30 Minuten. Mein Tipp: Komm am besten zum Sonnenaufgang hierher. Wenn sich der dichte Morgennebel durch die tiefen Täler schlängelt und die ersten Sonnenstrahlen den Himmel rosa färben, gleicht das Panorama einer magischen Fantasy-Filmkulisse.

Miradouro de Eira do Serrado

Wenn du eines der dramatischsten Panoramen Madeiras erleben willst, ist der Miradouro de Eira do Serrado ein absolutes Pflichtziel auf deiner Reise. Der Aussichtspunkt liegt auf einer Höhe von 1.095 Metern und thront wie ein Adlerhorst über dem legendären Nonnental, dem „Curral das Freiras“. Von der gut gesicherten Plattform aus hast du eine atemberaubende Aussicht auf das Kesseltal und das tief unten liegende, isolierte Dorf, das sich malerisch an die gewaltigen, steilen Felswände schmiegt.

Die Anreise durch das bergige Hinterland von Funchal ist ein Erlebnis für sich. Direkt am 4* Hotel & SPA Eira do Serrado findest du einen großen Parkplatz, von dem aus ein bequemer, barrierefreier Fußweg in etwa fünf Minuten direkt zum Aussichtspunkt führt.

Mein Tipp: Besuche den Spot am späten Vormittag, wenn sich der Morgennebel im Tal aufgelöst hat und die Sonne das gesamte Becken ausleuchtet. Verbinde den Ausflug unbedingt mit einer Fahrt hinab ins Dorf, um den berühmten Kastanienkuchen oder den lokalen Likör zu probieren. Der Kontrast zwischen schroffen Berggipfeln und dem idyllischen Tal sorgt für Urlaubsfotos, die begeistern.
Stacks Image 397

Miradouro da Bica da Cana

Wenn du ein echtes Naturabenteuer abseits der großen Touristenströme suchst, ist der Miradouro da Bica da Cana ein absoluter Geheimtipp für deine Reise. Der spektakuläre Aussichtspunkt liegt auf stolzen 1.560 Metern Höhe am Rande der Hochebene Paúl da Serra im Kreis Ponta do Sol. Von der Plattform aus hast du an klaren Tagen einen phänomenalen Panoramablick über das tiefe, grüne Tal von São Vicente und die majestätischen Höchzgipfel Pico Ruivo und Pico do Areeiro.

Die Anreise führt dich über die landschaftlich reizvolle Bergstraße ER105. Dein Auto parkst du am besten an der zugehörigen Zona de Lazer da Bica da Cana, einem idyllischen Grill- und Picknickplatz. Von dort führt ein unbefestigter, aber gut ausgeschilderter Naturpfad in einer kurzen, leichten Kurzwanderung von etwa 10 bis 15 Minuten direkt hinauf zur Aussicht. Mein Tipp: Pack dir unbedingt eine windfeste, warme Jacke ein, da es in dieser Höhe empfindlich kalt und windig sein kann. Komm am besten zum Sonnenaufgang hierher, wenn sich die Wolken unter dir wie ein schäumendes, endloses Meer in den Tälern sammeln! Dieses epische Panorama garantiert dir unvergessliche Urlaubserinnerungen.

Miradouro do Guindaste

Wenn du das Gefühl von unendlicher Freiheit und einen Hauch von Adrenalin suchst, ist der Miradouro do Guindaste ein absolutes Pflichtziel auf deiner Madeira-Reise. Der weltberühmte Aussichtspunkt liegt an der Nordküste in der Gemeinde Santana. Das absolute Highlight vor Ort sind die zwei spektakulären, schwebenden Glasplattformen „Skywalks“, die majestätisch über die steilen, rauen Klippen ragen. Von hier aus blickst du direkt durch den Glasboden in die tiefe, tosende Brandung des Atlantischen Ozeans.

Die Anreise zu diesem modernen Hotspot ist absolut unkompliziert. Du erreichst den Punkt bequem mit dem Auto, und direkt vor Ort steht dir ein gut ausgebauter, kostenloser Parkplatz zur Verfügung. Mein Tipp: Komm unbedingt zum Sonnenaufgang hierher. Wenn die Sonne hinter dem östlichen Kap der Ponta de São Lourenço emporsteigt und das Licht die gewaltige Felswand des Adlerfelsens Penha d'Águia in goldenes Licht taucht, ist die Kulisse schlichtweg magisch. Der Eintritt ist komplett kostenfrei.
Das Gehen auf dem transparenten Glas über dem tosenden Meer garantiert dir spektakuläre Urlaubsfotos.

Miradouro da Ponta do Rosto

Wenn du die raue, ungezähmte Urgewalt der Natur hautnah spüren möchtest, ist der Miradouro da Ponta do Rosto ein absolutes Highlight für deine Madeira-Reise. Der spektakuläre Aussichtspunkt liegt im äußersten Osten der Insel, auf der markanten Halbinsel Ponta de São Lourenço im Kreis Machico. Im krassen Gegensatz zum sonst so saftig grünen Süden und Norden Madeiras erwartet dich hier eine faszinierende, fast baumlose Vulkanlandschaft mit bizarren, rötlich und orange leuchtenden Felsformationen.

Die Anreise ist denkbar einfach und komfortabel. Du erreichst den Spot problemlos über eine asphaltierte Straße, und direkt am Aussichtspunkt befindet sich ein großer, kostenloser Parkplatz. Von der Plattform aus blickst du auf die steilen Klippen der Nordküste, die schroffe Brandung des Atlantiks und an klaren Tagen sogar bis zur Nachbarinsel Porto Santo.

Mein Tipp: Dieser Ort ist die ultimative Location für den Sonnenaufgang! Wenn der feurige Ball aus dem Ozean steigt und die Klippen in ein dramatisches Licht taucht, ist die Kulisse magisch. Pack dir eine windfeste warmhaltende Jacke ein, da hier im Osten direkt am Atlantik oft eine kräftige Brise weht.

Miradouro do Fio

Wenn du die magische Ruhe und den endlosen Blick über den Atlantik suchst, ist der Miradouro do Fio ein echtes Highlight für deine Madeira-Reise. Der idyllische Aussichtspunkt liegt im malerischen Westen der Insel in der Gemeinde Ponta do Pargo, ganz in der Nähe des berühmten Leuchtturms. Von den majestätischen, steilen Klippen aus blickst du hunderte Meter tief auf das tiefblaue Meer und die terrassierte Küstenlandschaft rund um das charmante Fischerdorf Paul do Mar.

Historisch verdankt der Ort seinen Namen übrigens einer alten Drahtseilkonstruktion „Fio“, mit der die lokalen Bauern früher mühsam Güter die steilen Hänge hinauf und hinunter transportierten. Die Anreise mit dem Mietwagen ist absolut entspannt, und direkt vor Ort kannst du kostenlos parken.

Mein Tipp: Nutze den Stopp für eine gemütliche Pause im direkt anliegenden Teehaus „Casa de Chá O Fio“, um bei einem Stück Kuchen die grandiose Aussicht zu genießen. Komm am besten am späten Nachmittag her: Wenn die Sonne langsam im Westen versinkt und die rauen Felswände in ein goldenes Licht taucht, erlebst du hier einen der schönsten Sonnenuntergänge der gesamten Insel.

Miradouro do Pico dos Barcelos

Wenn du den spektakulärsten Blick auf Madeiras lebendige Inselhauptstadt suchst, ist der Miradouro do Pico dos Barcelos ein absolutes Pflichtziel für deine Reise. Der beliebte Aussichtspunkt liegt auf einer Höhe von rund 355 Metern mitten im Stadtgebiet von Funchal in der Gemeinde Santo António. Von der weitläufigen, modern gestalteten Aussichtsplattform aus genießt du ein phänomenales 360-Grad-Panorama: Der Blick reicht weit über das gesamte Amphitheater-Becken der Stadt, den glitzernden Hafen mit seinen Kreuzfahrtschiffen und die endlosen Weiten des Atlantiks.

Die Anreise ist denkbar unkompliziert. Du erreichst den barrierefreien Spot bequem mit dem Mietwagen oder den lokalen Buslinien, und direkt vor Ort stehen dir kostenlose Parkplätze zur Verfügung. Die Anlage wurde komplett modernisiert und bietet neben schattigen Sitzecken auch ein gemütliches Café sowie kleine Verkaufsstände für regionale Souvenirs.

Mein Tipp: Besuche den Punkt am späten Abend. Wenn die Sonne untergeht und sich Funchal in ein funkelndes, romantisches Lichtermeer verwandelt, ist die Kulisse schlichtweg magisch.

Miradouro da Portela

Wenn du nach einem der geschichtsträchtigsten und beeindruckendsten Ausblicke Madeiras suchst, ist der Miradouro da Portela ein absolutes Highlight für deine Reise. Der traditionsreiche Aussichtspunkt liegt auf einer Höhe von rund 670 Metern im östlichen Teil der Insel, genau an der Grenze zwischen den Gemeinden Machico und Santana. Von der gut ausgebauten Plattform aus hast du eine spektakuläre Aussicht, die weit über das grüne Tal von Porto da Cruz reicht, das majestätisch von dem markanten, steilen Adlerfelsen Penha d’Águia überragt wird.

Die Anreise über die landschaftlich wunderschöne Passstraße ER102 ist unkompliziert. Direkt am Aussichtspunkt stehen dir kostenfreie Parkplätze zur Verfügung. Neben dem phänomenalen Panorama findest du vor Ort auch ein gemütliches Restaurant, in dem du dich bei traditionellen Spezialitäten stärken kannst.

Mein Tipp: Der Miradouro da Portela ist der perfekte Ausgangspunkt für eine Wanderung entlang der berühmten Levada do Furado PR10 nach Ribeiro Frio. Der Kontrast zwischen den sanften, terrassierten Tälern und der rauen Steilküste im Hintergrund sorgt für wunderschöne Urlaubsfotos.

Miradouro da Beira da Quinta

Wenn du die spektakuläre Naturkulisse der ländlichen Nordküste erleben möchtest, ist der Miradouro da Beira da Quinta ein absolutes Highlight für deine Madeira-Reise. Der kühn an der Steilküste errichtete Aussichtspunkt liegt auf rund 469 Metern Höhe im Kreis Santana, genau zwischen den charmanten Gemeinden São Jorge und Arco de São Jorge. Von der Plattform blickst du auf gigantische, 500 Meter hohe Felswände und über eine der fruchtbarsten Regionen der Insel, die dank ihres Mikroklimas üppig grün leuchtet.

Die Anreise über die landschaftlich reizvolle Nordroute ist unkompliziert. Direkt neben dem gepflegten, mit bunten Blumen geschmückten Aussichtspunkt befindet sich ein kostenloser Parkplatz. Von hier aus reicht das phänomenale Panorama bei gutem Wetter entlang der Nordwestküste sogar bis nach Porto Moniz.

Mein Tipp: Besuche den Spot im Sommer am späten Nachmittag. Der Ort gilt als einer der besten Plätze der Nordküste, um einen magischen Sonnenuntergang zu beobachten.

Miradouro do Paredão

Wenn du ein echtes Bergpanorama ohne die typischen Touristenmassen erleben möchtest, ist der Miradouro do Paredão ein absoluter Geheimtipp für deine Madeira-Reise. Der Aussichtspunkt liegt auf stolzen 1.500 Metern Höhe im geschützten Waldgebiet Montado do Paredão. Das Besondere an diesem Ort ist sein phänomenaler Doppelblick: Die Anlage ist in zwei Plattformen unterteilt. Zur linken Seite blickst du tief hinab in das legendäre, von gigantischen Felswänden eingerahmte Nonnental Curral das Freiras. Zur rechten Seite öffnet sich ein freier Blick weit über die Inselhauptstadt Funchal bis zum Ozean.

Die Anreise führt dich über die kurvenreiche Panoramastraße, die das Nonnental mit dem dritthöchsten Gipfel, dem Pico do Areeiro, verbindet. Direkt vor Ort findest du einen kostenfreien Parkplatz, von dem aus du die Aussichtspunkte nach wenigen Schritten erreichst. Ein Teil der Anlage ist barrierefrei ausgebaut.

Mein Tipp: Pack dir eine warme Jacke ein und besuche den Spot zum Sonnenuntergang. Wenn sich der dichte Nebel durch die Täler schiebt und die Sonne hinter den schroffen Gipfeln versinkt, herrscht hier eine mystische Stille.

Miradouro da Santinha

Wenn du den spektakulärsten Blick aus der Vogelperspektive auf den weltberühmten Küstenort Porto Moniz erleben möchtest, ist der Miradouro da Santinha ein absolutes Highlight auf deiner Madeira-Reise. Der charmante Aussichtspunkt liegt an der Nordwestküste direkt an der Serpentinenstraße ER101, die sich von den Bergen hinab zur Küste schlängelt. Von der Plattform aus genießt du ein phänomenales Panorama: Du blickst direkt auf die ikonischen Meerwasserschwimmbecken aus schwarzer Vulkanasche, das charmante Ortszentrum und die vorgelagerte, markante Felseninsel Ilhéu Mole mit ihrem kleinen Leuchtturm.

Ihren Namen verdankt die Kurve einer kleinen Statue der „Heiligen unserer guten Wege“, die als Schutzpatronin über die historischen Straßen der Region wacht. Die Anreise mit dem Mietwagen ist unkompliziert, und da der Spot auf dem Weg liegt, lässt er sich perfekt als kurzer, kostenloser Fünf-Minuten-Stopp in deinen Nordküsten-Roadtrip integrieren.

Mein Tipp: Besuche den Punkt am späten Nachmittag oder zum Sonnenuntergang. Wenn das warme Licht die steilen Berghänge beleuchtet und sich die Wellen des Atlantiks an den Vulkanfelsen brechen, ist die Kulisse magisch.
Stacks Image 84