Hyatt Ziva Madeira
Zu dieser grandiosen traditionsreichen Anlage rund um die Quinta do Lorde mit dem eigenen Hafen ganz im Osten von Madeira im Ortsteil Sítio da Piedade von Caniçal - gehört zur Region Machico - werde ich mal einen eigenen Bericht erstellen und bitte noch um etwas Geduld.
Als ich vor Kurzem mit dem VIP-Taxiguide Carlos Marote im Restaurant amarelo in Caniçal war, nutzte ich die Gelegenheit, am östlichen Ende Madeiras auch einige neue Fotos vom Ausgangspunkt des Wanderweges PR8 aufzunehmen. Auf dem Weg zur Ponta de São Lourenço kommt man unmittelbar an einer Anlage vorbei, die schon durch ihre Dimensionen auffällt: Das heutige Hyatt Ziva Madeira erstreckt sich wie ein eigenständiges Dorf zwischen der kargen Berglandschaft, dem tiefblauen Atlantik und der Marina Quinta do Lorde.
Aus der Entfernung wirkt das Resort zunächst weniger wie ein klassischer Hotelkomplex als wie ein gewachsener madeirischer Küstenort. Unterschiedlich große Gebäude mit hellen Fassaden und roten Ziegeldächern verteilen sich über das Gelände. Dazwischen liegen kleine Plätze, Gassen, Terrassen, Gärten und eine Kapelle. Gerade aus fotografischer Sicht ist diese Architektur spannend, weil die warmen Farben der Gebäude einen starken Kontrast zur felsigen Landschaft der Ponta de São Lourenço und zum intensiven Blau des Atlantiks bilden.
Ganz historisch ist dieses Hoteldorf allerdings nicht. Die Anlage wurde bewusst nach dem Vorbild eines madeirischen Fischerdorfes gestaltet. Auch die kleine Kapelle auf dem zentralen Platz gehört zu diesem architektonischen Konzept. Sie sollte nicht mit der historischen Capela de Nossa Senhora da Piedade verwechselt werden, die oberhalb der Anlage auf einem markanten Felsen steht und eng mit der traditionsreichen Wallfahrt und Prozession von Caniçal verbunden ist.
Die Geschichte der Quinta do Lorde reicht dennoch weiter zurück. Nach der überlieferten Ursprungsgeschichte soll bereits in den 1960er-Jahren ein englischer Lord namens John Talbot von der abgeschiedenen Lage begeistert gewesen sein, das Grundstück erworben und dort einen Wohnsitz errichtet haben. Der Name „Quinta do Lorde“ erinnert bis heute an diesen früheren Besitzer.
Der erste große Schritt zum heutigen Resort erfolgte mit dem Bau der Marina Quinta do Lorde. Die Hafenanlage ging um das Jahr 2002 in Betrieb. Ab 2008 entstand in einer zweiten Bauphase das eigentliche Feriendorf. Das damalige Quinta do Lorde Resort öffnete im Dezember 2012 zunächst teilweise und wurde 2013 als Fünf-Sterne-Anlage offiziell eröffnet. Das ursprüngliche Projekt umfasste rund 16 Hektar Fläche, etwa 35.000 Quadratmeter Gartenanlagen, ein Hotel, 103 Ferienapartments, 23 Villen, Restaurants, Geschäfte, einen Spa- und Fitnessbereich sowie die Marina. Das Investitionsvolumen wurde seinerzeit mit ungefähr 100 Millionen Euro angegeben.
Trotz der außergewöhnlichen Lage geriet das ambitionierte Projekt bereits wenige Jahre nach seiner Eröffnung in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Im Jahr 2018 wurde die Betreibergesellschaft für insolvent erklärt. Ende 2019 stand die gesamte Anlage einschließlich der touristischen Wohneinheiten und der langfristigen Konzession für die Marina für mindestens 54 Millionen Euro zum Verkauf. Später übernahm eine britische Investorengruppe das weitläufige Areal und bereitete gemeinsam mit neuen Partnern die Wiederbelebung vor.
Aus der Entfernung wirkt das Resort zunächst weniger wie ein klassischer Hotelkomplex als wie ein gewachsener madeirischer Küstenort. Unterschiedlich große Gebäude mit hellen Fassaden und roten Ziegeldächern verteilen sich über das Gelände. Dazwischen liegen kleine Plätze, Gassen, Terrassen, Gärten und eine Kapelle. Gerade aus fotografischer Sicht ist diese Architektur spannend, weil die warmen Farben der Gebäude einen starken Kontrast zur felsigen Landschaft der Ponta de São Lourenço und zum intensiven Blau des Atlantiks bilden.
Ganz historisch ist dieses Hoteldorf allerdings nicht. Die Anlage wurde bewusst nach dem Vorbild eines madeirischen Fischerdorfes gestaltet. Auch die kleine Kapelle auf dem zentralen Platz gehört zu diesem architektonischen Konzept. Sie sollte nicht mit der historischen Capela de Nossa Senhora da Piedade verwechselt werden, die oberhalb der Anlage auf einem markanten Felsen steht und eng mit der traditionsreichen Wallfahrt und Prozession von Caniçal verbunden ist.
Die Geschichte der Quinta do Lorde reicht dennoch weiter zurück. Nach der überlieferten Ursprungsgeschichte soll bereits in den 1960er-Jahren ein englischer Lord namens John Talbot von der abgeschiedenen Lage begeistert gewesen sein, das Grundstück erworben und dort einen Wohnsitz errichtet haben. Der Name „Quinta do Lorde“ erinnert bis heute an diesen früheren Besitzer.
Der erste große Schritt zum heutigen Resort erfolgte mit dem Bau der Marina Quinta do Lorde. Die Hafenanlage ging um das Jahr 2002 in Betrieb. Ab 2008 entstand in einer zweiten Bauphase das eigentliche Feriendorf. Das damalige Quinta do Lorde Resort öffnete im Dezember 2012 zunächst teilweise und wurde 2013 als Fünf-Sterne-Anlage offiziell eröffnet. Das ursprüngliche Projekt umfasste rund 16 Hektar Fläche, etwa 35.000 Quadratmeter Gartenanlagen, ein Hotel, 103 Ferienapartments, 23 Villen, Restaurants, Geschäfte, einen Spa- und Fitnessbereich sowie die Marina. Das Investitionsvolumen wurde seinerzeit mit ungefähr 100 Millionen Euro angegeben.
Trotz der außergewöhnlichen Lage geriet das ambitionierte Projekt bereits wenige Jahre nach seiner Eröffnung in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Im Jahr 2018 wurde die Betreibergesellschaft für insolvent erklärt. Ende 2019 stand die gesamte Anlage einschließlich der touristischen Wohneinheiten und der langfristigen Konzession für die Marina für mindestens 54 Millionen Euro zum Verkauf. Später übernahm eine britische Investorengruppe das weitläufige Areal und bereitete gemeinsam mit neuen Partnern die Wiederbelebung vor.
Nach einer umfangreichen Renovierung eröffnete die ehemalige Quinta do Lorde im Oktober 2024 zunächst unter dem Namen Dreams Madeira Resort, Spa & Marina. Damit begann zugleich das Engagement der Hyatt Inclusive Collection auf Madeira und in Portugal. Seit Juli 2026 wird die Anlage nun unter der Familienmarke Hyatt Ziva geführt und trägt den Namen Hyatt Ziva Madeira. Innerhalb von nur wenigen Jahren hat das Resort damit eine bemerkenswerte Folge unterschiedlicher Namen, Betreiberkonzepte und Eigentümer erlebt.
Heute verfügt das Hyatt Ziva Madeira über 366 Zimmer und Suiten. Alle Unterkünfte besitzen je nach Kategorie einen möblierten Balkon oder eine Terrasse; zahlreiche Zimmer bieten einen direkten oder seitlichen Blick auf den Atlantik, die Marina oder die Gartenanlagen. Für einen gehobenen Aufenthalt werden zusätzlich Suiten und größere Wohneinheiten im Preferred Club angeboten. Dazu gehören besondere Serviceleistungen und der Zugang zu einer eigenen Lounge.
Zum Resort gehören vier Swimmingpools, ein Fitnessbereich, ein Freiluftkino sowie eigene Freizeitbereiche für Kinder und Jugendliche. Der mehr als 900 Quadratmeter große Spa umfasst unter anderem einen beheizten Innenpool, Whirlpool, Sauna, türkisches Bad, Ruhebereiche und separate Behandlungsräume. Das Hyatt Ziva Madeira wird als All-Inclusive-Resort betrieben und bietet derzeit sieben Restaurants sowie sieben Bars und gastronomische Treffpunkte. Die Auswahl reicht vom internationalen Buffet über madeirische, mediterrane und asiatische Küche bis zu einem Grillrestaurant und einer französisch ausgerichteten Brasserie. Hinzu kommen ein Café, eine Eisdiele, mehrere Pool- und Strandbars sowie ein rund um die Uhr verfügbarer Zimmerservice.
Eine Besonderheit bleibt die unmittelbar angeschlossene Marina Quinta do Lorde. Nach aktuellen Angaben verfügt sie über etwa 140 Liegeplätze für Boote zwischen sechs und 25 Metern Länge. Von hier aus starten Bootsausflüge entlang der östlichen Küste, zur Ponta de São Lourenço und in Richtung der Desertas-Inseln. Außerdem besitzt das Resort einen eigenen Strandbereich mit direktem Zugang zum Meer – wobei auf Madeira selbstverständlich keine weitläufige Sandbucht erwartet werden sollte.
Die Lage ist außergewöhnlich und zugleich etwas abgeschieden. Das Zentrum des Fischerortes Caniçal liegt einige Kilometer entfernt, während der Startpunkt der bekannten Wanderung PR8 zur Ponta de São Lourenço praktisch vor der Haustür liegt. Auch die Prainha, einer der wenigen natürlichen Sandstrände Madeiras, ist schnell erreichbar. Bis zum Flughafen sind es ungefähr 15 Minuten, nach Funchal je nach Verkehr etwa 30 bis 40 Minuten.
Ich werde dieser für Madeira ungewöhnlichen Anlage sicherlich bald einen ausführlichen Besuch abstatten, die Architektur mit meiner Kamera erkunden und nachfragen, welche Bereiche und Besonderheiten sich hinter den vielen Fassaden verbergen. Bis dahin vermittelt die Recherche zumindest einen ersten Eindruck davon, welche Dimensionen das Hyatt Ziva Madeira besitzt – und wie wechselvoll der Weg von der ursprünglichen Quinta do Lorde bis zum heutigen Fünf-Sterne-All-Inclusive-Resort gewesen ist.
Heute verfügt das Hyatt Ziva Madeira über 366 Zimmer und Suiten. Alle Unterkünfte besitzen je nach Kategorie einen möblierten Balkon oder eine Terrasse; zahlreiche Zimmer bieten einen direkten oder seitlichen Blick auf den Atlantik, die Marina oder die Gartenanlagen. Für einen gehobenen Aufenthalt werden zusätzlich Suiten und größere Wohneinheiten im Preferred Club angeboten. Dazu gehören besondere Serviceleistungen und der Zugang zu einer eigenen Lounge.
Zum Resort gehören vier Swimmingpools, ein Fitnessbereich, ein Freiluftkino sowie eigene Freizeitbereiche für Kinder und Jugendliche. Der mehr als 900 Quadratmeter große Spa umfasst unter anderem einen beheizten Innenpool, Whirlpool, Sauna, türkisches Bad, Ruhebereiche und separate Behandlungsräume. Das Hyatt Ziva Madeira wird als All-Inclusive-Resort betrieben und bietet derzeit sieben Restaurants sowie sieben Bars und gastronomische Treffpunkte. Die Auswahl reicht vom internationalen Buffet über madeirische, mediterrane und asiatische Küche bis zu einem Grillrestaurant und einer französisch ausgerichteten Brasserie. Hinzu kommen ein Café, eine Eisdiele, mehrere Pool- und Strandbars sowie ein rund um die Uhr verfügbarer Zimmerservice.
Eine Besonderheit bleibt die unmittelbar angeschlossene Marina Quinta do Lorde. Nach aktuellen Angaben verfügt sie über etwa 140 Liegeplätze für Boote zwischen sechs und 25 Metern Länge. Von hier aus starten Bootsausflüge entlang der östlichen Küste, zur Ponta de São Lourenço und in Richtung der Desertas-Inseln. Außerdem besitzt das Resort einen eigenen Strandbereich mit direktem Zugang zum Meer – wobei auf Madeira selbstverständlich keine weitläufige Sandbucht erwartet werden sollte.
Die Lage ist außergewöhnlich und zugleich etwas abgeschieden. Das Zentrum des Fischerortes Caniçal liegt einige Kilometer entfernt, während der Startpunkt der bekannten Wanderung PR8 zur Ponta de São Lourenço praktisch vor der Haustür liegt. Auch die Prainha, einer der wenigen natürlichen Sandstrände Madeiras, ist schnell erreichbar. Bis zum Flughafen sind es ungefähr 15 Minuten, nach Funchal je nach Verkehr etwa 30 bis 40 Minuten.
Ich werde dieser für Madeira ungewöhnlichen Anlage sicherlich bald einen ausführlichen Besuch abstatten, die Architektur mit meiner Kamera erkunden und nachfragen, welche Bereiche und Besonderheiten sich hinter den vielen Fassaden verbergen. Bis dahin vermittelt die Recherche zumindest einen ersten Eindruck davon, welche Dimensionen das Hyatt Ziva Madeira besitzt – und wie wechselvoll der Weg von der ursprünglichen Quinta do Lorde bis zum heutigen Fünf-Sterne-All-Inclusive-Resort gewesen ist.
Auf Madeira gibt es eine Übernachtungssteuer. Sie richtet sich nach der Aufenthaltsdauer und beträgt aktuell 2€ pro Person und Nacht. Der Betrag ist vor Ort im Hotel zu zahlen.
Madeira mit eigenen Augen erleben
Als Fotograf auf Madeira will ich mit meinen Bildern und Berichten die schönen Orte der Blumeninsel zeigen. Auch ist mir wichtig, besondere Menschen, ausgefallene Landschaften und schöne Erlebnisse Madeira Interessierten näher bringen, die diese Insel für mich so einzigartig und liebenswert machen!
Um individuell passende Hotels, Pauschalreisen, Flüge, Golfreisen und Mietwagen rund um Madeira anbieten zu können, nutze ich das Buchungssystem meines Partners Travianet – eines renommierten deutschen Reisebüros, das wie ich auch seit 1998 im Tourismus aktiv ist. Das erfahrene und geschulte Serviceteam ist an 365 Tagen im Jahr erreichbar und bietet Reiseangebote von mehr als 120 namhaften Veranstaltern, Reedereien und weiteren Reiseanbietern. So verbinden sich meine persönliche Madeira-Erfahrung, eine umfassende Reiseauswahl und professionelle Buchungsbetreuung.
Eine Buchung über die auf meinen Seiten eingebundenen Angebote unterstützt zugleich meine fotografische und redaktionelle Arbeit. Für erfolgreich abgeschlossene Buchungen erhalte ich vom jeweiligen Affiliate-Partner eine Vergütung. Der jeweils angezeigte Preis wird dadurch nicht erhöht.
Jede Buchung trägt zur Entstehung weiterer unabhängiger Fotoreportagen über Madeira bei und bedeutet zugleich eine wertvolle Anerkennung meiner Arbeit.
Dafür danke ich von Herzen ❤️
Fotograf auf Madeira und Herausgeber
Stefan Kapust
www.madeira.photo
Um individuell passende Hotels, Pauschalreisen, Flüge, Golfreisen und Mietwagen rund um Madeira anbieten zu können, nutze ich das Buchungssystem meines Partners Travianet – eines renommierten deutschen Reisebüros, das wie ich auch seit 1998 im Tourismus aktiv ist. Das erfahrene und geschulte Serviceteam ist an 365 Tagen im Jahr erreichbar und bietet Reiseangebote von mehr als 120 namhaften Veranstaltern, Reedereien und weiteren Reiseanbietern. So verbinden sich meine persönliche Madeira-Erfahrung, eine umfassende Reiseauswahl und professionelle Buchungsbetreuung.
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