Wie groß ist Madeira? Fläche, Entfernungen und Größenvergleich
Madeira wirkt auf der Landkarte wie ein kleiner grüner Punkt im Atlantik. Tatsächlich besitzt die Hauptinsel eine Fläche von rund 741 Quadratkilometern. Sie ist etwa 57 Kilometer lang und an ihrer breitesten Stelle ungefähr 22 Kilometer breit. Das klingt zunächst überschaubar – bis man versucht, die Insel einmal quer zu durchfahren.
Madeira ist fast so groß wie Hamburg, dessen Fläche rund 755 Quadratkilometer beträgt. Im Vergleich zum Bundesland Bremen ist die Insel knapp doppelt so groß. Das Fürstentum Liechtenstein würde mit seinen rund 160 Quadratkilometern mehr als viermal auf Madeira Platz finden. Finanziell kann Madeira beim Vergleich mit Liechtenstein vermutlich nicht mithalten. Dafür ist die Insel ausgesprochen reich an Landschaften, Traditionen, regionalen Festen und erstaunlich unterschiedlichen Klimazonen.
Madeira ist fast so groß wie Hamburg, dessen Fläche rund 755 Quadratkilometer beträgt. Im Vergleich zum Bundesland Bremen ist die Insel knapp doppelt so groß. Das Fürstentum Liechtenstein würde mit seinen rund 160 Quadratkilometern mehr als viermal auf Madeira Platz finden. Finanziell kann Madeira beim Vergleich mit Liechtenstein vermutlich nicht mithalten. Dafür ist die Insel ausgesprochen reich an Landschaften, Traditionen, regionalen Festen und erstaunlich unterschiedlichen Klimazonen.
Madeira im Vergleich zu Mallorca
Mallorca ist mit etwa 3.640 Quadratkilometern fast fünfmal so groß wie Madeira. Dieser reine Flächenvergleich vermittelt allerdings nur einen Teil der Wirklichkeit. Mallorca besitzt weite Ebenen und längere gerade Straßen. Madeira erhebt sich dagegen auf engstem Raum vom Meer bis zum 1.862 Meter hohen Pico Ruivo.
Eine Entfernung von 30 Kilometern kann deshalb auf Madeira wesentlich anspruchsvoller sein, als es die Zahl vermuten lässt. Tunnel haben die Fahrzeiten deutlich verkürzt, trotzdem führen viele Wege durch tief eingeschnittene Täler, über steile Hänge oder entlang kurvenreicher Küstenstraßen. Wer die alte Straße nimmt, bekommt häufig großartige Ausblicke – und eine sehr viel längere Fahrzeit gratis dazu.
Selbst innerhalb Funchals spielt die Höhe eine entscheidende Rolle. Auf der Karte können zwei Ziele dicht nebeneinanderliegen, während dazwischen einige Hundert Höhenmeter warten. Wer zu Fuß unterwegs ist, lernt schnell, dass ein Stadtspaziergang auch als Bergwanderung durchgehen kann. Wer mit einem Schaltwagen fährt, sollte mit dem Anfahren am Berg zumindest kein grundsätzlich ungeklärtes Verhältnis haben.
Eine Entfernung von 30 Kilometern kann deshalb auf Madeira wesentlich anspruchsvoller sein, als es die Zahl vermuten lässt. Tunnel haben die Fahrzeiten deutlich verkürzt, trotzdem führen viele Wege durch tief eingeschnittene Täler, über steile Hänge oder entlang kurvenreicher Küstenstraßen. Wer die alte Straße nimmt, bekommt häufig großartige Ausblicke – und eine sehr viel längere Fahrzeit gratis dazu.
Selbst innerhalb Funchals spielt die Höhe eine entscheidende Rolle. Auf der Karte können zwei Ziele dicht nebeneinanderliegen, während dazwischen einige Hundert Höhenmeter warten. Wer zu Fuß unterwegs ist, lernt schnell, dass ein Stadtspaziergang auch als Bergwanderung durchgehen kann. Wer mit einem Schaltwagen fährt, sollte mit dem Anfahren am Berg zumindest kein grundsätzlich ungeklärtes Verhältnis haben.
Ist Madeira größer als die Kanarischen Inseln?
Madeira ist keine Kanarische Insel und gehört auch nicht zu Spanien. Im Größenvergleich liegt die Insel zwischen verschiedenen Mitgliedern der kanarischen Inselgruppe. Madeira ist etwas größer als La Palma, aber kleiner als Lanzarote. Es besitzt ungefähr die doppelte Fläche von La Gomera und ist deutlich größer als El Hierro. Teneriffa, Gran Canaria und Fuerteventura sind dagegen wesentlich größer.
Auch landschaftlich unterscheiden sich die Inselgruppen. Madeira ist vulkanischen Ursprungs, durch seine steilen Berge, tiefen Täler und die feuchten Passatwinde jedoch ausgesprochen grün. Große natürliche Sandstrände sind selten. Dafür gibt es spektakuläre Steilküsten, Lorbeerwald, Levadas, Wasserfälle, Terrassenfelder und eine ungewöhnlich große Vielfalt auf engem Raum.
Auch landschaftlich unterscheiden sich die Inselgruppen. Madeira ist vulkanischen Ursprungs, durch seine steilen Berge, tiefen Täler und die feuchten Passatwinde jedoch ausgesprochen grün. Große natürliche Sandstrände sind selten. Dafür gibt es spektakuläre Steilküsten, Lorbeerwald, Levadas, Wasserfälle, Terrassenfelder und eine ungewöhnlich große Vielfalt auf engem Raum.
Madeira
Wo liegt Madeira?
Madeira liegt im Atlantischen Ozean, rund 950 Kilometer südwestlich vom portugiesischen Festland und ungefähr 700 Kilometer westlich der marokkanischen Küste. Die Insel befindet sich annähernd auf der geografischen Breite von Casablanca und etwa 500 Kilometer nördlich der Kanaren.
Vom Äquator ist Madeira rund 3.600 Kilometer entfernt. Trotz der Nähe zu Afrika gehört der Madeira-Archipel politisch zu Portugal und damit vollständig zur Europäischen Union. Bezahlt wird mit dem Euro, es gelten europäische Rechte und Standards und für Reisende aus dem Schengenraum gibt es normalerweise keine Grenzkontrollen.
Vom Äquator ist Madeira rund 3.600 Kilometer entfernt. Trotz der Nähe zu Afrika gehört der Madeira-Archipel politisch zu Portugal und damit vollständig zur Europäischen Union. Bezahlt wird mit dem Euro, es gelten europäische Rechte und Standards und für Reisende aus dem Schengenraum gibt es normalerweise keine Grenzkontrollen.
Gehört Madeira zu Portugal?
Madeira gehört seit seiner Besiedlung im 15. Jahrhundert zu Portugal. Seit 1976 bildet der Archipel die Autonome Region Madeira. Damit feiert die Region 2026 das 50-jährige Bestehen ihrer politischen Autonomie.
Madeira besitzt ein eigenes Regionalparlament und eine eigene Regionalregierung. In bestimmten Bereichen kann die Region eigene Regelungen erlassen und portugiesische Steuern regional anpassen. Madeira ist deshalb politisch und wirtschaftlich eigenständiger als eine gewöhnliche portugiesische Provinz. Trotzdem bleibt die Insel Bestandteil Portugals und eine der sogenannten Regionen in äußerster Randlage der Europäischen Union.
Diese Mischung ist im Alltag spürbar: Madeira ist portugiesisch und europäisch, besitzt aber gleichzeitig eine ausgeprägte eigene Identität, eigene Traditionen und ein gesundes Selbstbewusstsein.
Madeira besitzt ein eigenes Regionalparlament und eine eigene Regionalregierung. In bestimmten Bereichen kann die Region eigene Regelungen erlassen und portugiesische Steuern regional anpassen. Madeira ist deshalb politisch und wirtschaftlich eigenständiger als eine gewöhnliche portugiesische Provinz. Trotzdem bleibt die Insel Bestandteil Portugals und eine der sogenannten Regionen in äußerster Randlage der Europäischen Union.
Diese Mischung ist im Alltag spürbar: Madeira ist portugiesisch und europäisch, besitzt aber gleichzeitig eine ausgeprägte eigene Identität, eigene Traditionen und ein gesundes Selbstbewusstsein.
Warum sich Madeira größer anfühlt
Die eigentliche Größe Madeiras lässt sich nicht allein in Quadratkilometern beschreiben. Zwischen der sonnigen Küste und dem Gebirge liegen auf wenigen Kilometern enorme Höhenunterschiede. Hinter einem Tunnel kann sich das Wetter ändern. Während an der Südküste die Sonne scheint, können die Berggipfel in Wolken liegen und der Norden Regen abbekommen.
Das Wetter auf Madeira ist deshalb weniger eine einheitliche Vorhersage für die gesamte Insel als eine Sammlung regionaler Momentaufnahmen. Die Berge teilen Wettersysteme, halten Wolken auf und schaffen zahlreiche Mikroklimata. Ausführliche Informationen dazu finden sich auf der Seite über das Wetter auf Madeira.
Auch die Fahrzeiten werden häufig unterschätzt. Eine Unterkunft im Westen, ein Restaurant in Funchal und eine Wanderung im Osten können auf der Karte nach einem entspannten Tagesprogramm aussehen. In der Praxis kommen Tunnel, kurvige Zufahrten, Parkplatzsuche und Höhenmeter hinzu. Madeira ist klein genug, um vieles zu erreichen – aber zu vielfältig und zu gebirgig, um den Standort der Unterkunft für unwichtig zu halten.
Das Wetter auf Madeira ist deshalb weniger eine einheitliche Vorhersage für die gesamte Insel als eine Sammlung regionaler Momentaufnahmen. Die Berge teilen Wettersysteme, halten Wolken auf und schaffen zahlreiche Mikroklimata. Ausführliche Informationen dazu finden sich auf der Seite über das Wetter auf Madeira.
Auch die Fahrzeiten werden häufig unterschätzt. Eine Unterkunft im Westen, ein Restaurant in Funchal und eine Wanderung im Osten können auf der Karte nach einem entspannten Tagesprogramm aussehen. In der Praxis kommen Tunnel, kurvige Zufahrten, Parkplatzsuche und Höhenmeter hinzu. Madeira ist klein genug, um vieles zu erreichen – aber zu vielfältig und zu gebirgig, um den Standort der Unterkunft für unwichtig zu halten.
Der richtige Urlaubsort ist wichtiger als die Inselgröße
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur: Wie groß ist Madeira? Wichtiger ist, welcher Teil der Insel zum geplanten Urlaub passt.
Funchal bietet Restaurants, Märkte, Kultur und städtisches Leben. Caniço und Funchal Lido verbinden eine gute touristische Infrastruktur mit Meerblick und kurzen Wegen. Ponta do Sol und Calheta gelten als sonnige Standorte im Südwesten. Porto Moniz und São Vicente stehen für die dramatische Landschaft des Nordens. Santana, Porto da Cruz und das Inselinnere eignen sich besonders für Natur, Wandern und traditionelle Orte.
Wer abends zu Fuß zwischen Restaurants wählen will, benötigt eine andere Lage als jemand, der morgens direkt zu Wanderungen aufbrechen will. Auch ein Hotel mit spektakulärem Meerblick kann unpraktisch sein, wenn jede Unternehmung zunächst eine längere Fahrt erfordert.
Die Beschreibungen der einzelnen Regionen und Orte auf Madeira helfen dabei, vor der Hotelsuche einen ersten Eindruck zu gewinnen. Erst wenn der passende Teil der Insel feststeht, sollte die konkrete Unterkunft ausgewählt werden. Denn auf Madeira entscheidet nicht allein das Hotel darüber, wie sich ein Urlaub anfühlt. Der Standort bestimmt, welches Madeira jeden Morgen vor der Tür beginnt.
Funchal bietet Restaurants, Märkte, Kultur und städtisches Leben. Caniço und Funchal Lido verbinden eine gute touristische Infrastruktur mit Meerblick und kurzen Wegen. Ponta do Sol und Calheta gelten als sonnige Standorte im Südwesten. Porto Moniz und São Vicente stehen für die dramatische Landschaft des Nordens. Santana, Porto da Cruz und das Inselinnere eignen sich besonders für Natur, Wandern und traditionelle Orte.
Wer abends zu Fuß zwischen Restaurants wählen will, benötigt eine andere Lage als jemand, der morgens direkt zu Wanderungen aufbrechen will. Auch ein Hotel mit spektakulärem Meerblick kann unpraktisch sein, wenn jede Unternehmung zunächst eine längere Fahrt erfordert.
Die Beschreibungen der einzelnen Regionen und Orte auf Madeira helfen dabei, vor der Hotelsuche einen ersten Eindruck zu gewinnen. Erst wenn der passende Teil der Insel feststeht, sollte die konkrete Unterkunft ausgewählt werden. Denn auf Madeira entscheidet nicht allein das Hotel darüber, wie sich ein Urlaub anfühlt. Der Standort bestimmt, welches Madeira jeden Morgen vor der Tür beginnt.
